Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Die literarische Welt von Gisela Schäfer für Oktober, 2011.
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- 18.2.2012: Hallo, liebe Freunde - oder sollte ich besser "helau und alaaf" sagen?
- 1.1.2012: Hallo, liebe Freunde
- 23.12.2011: Liebe Freunde, liebe Leser,
- 29.10.2011: Unerwartete Freude
- 12.10.2011: Eine Veröffentlichung, die mich sehr freute
- 9.9.2011: Eine besondere Lesung
- 21.8.2011: Sommer 2011
- 23.12.2010: Liebe Freunde und Besucher
- 18.10.2010: Liebe Freunde,
- 2.12.2009: Liebe Freunde
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Archive für Oktober 2011
Unerwartete Freude
29.10.2011 von admin.
Man erlebt ja viele Enttäuschungen, manchmal aber auch erfreuliche Überraschungen. So dieser Tage. Ich bekam eine Zuschrift vom Zweckverband Landeswasserversorgung mit der Bitte, eins meiner Gedichte, das man in einem Buch gefunden hätte, in einer Broschüre veröffentlichen zu dürfen. Ich freute mich darüber sehr und gab gerne die Zustimmung. Daraufhin erhielt ich heute ein Päckchen aus Stuttgart mit einem herzlichen Dank, sechs sehr schönen weißen Gästetüchern, einer Thermoskanne und einem Geldschein. Die Freude war umso größer, als man normalerweise nur immer gemolken wird. Wenn man sich mit einer Geschichte oder einem Gedicht an einer Anthologie beteiligt, bekommt man oft nicht einmal ein Frei-Exemplar, sondern muss für das eigene Buch sogar noch bezahlen. Heute habe ich echt eine Ausnahme erlebt, die mich den ganzen Tag sehr froh sein ließ.
Hier ist das Gedicht:
Sommerregen
Wasserlechzend stöhnt die Erde.
Sonne brennt so heiß.
Hunde schleichen in den Schatten,
Menschen rinnt der Schweiß.
Gras scheint grau, die Blumen trauern,
drückend ist die Luft.
Jedes Tier wie Mensch und Pflanze
nach der Kühlung ruft.
Dunkler schließlich wird der Himmel,
Wolken ziehen her.
Endlich fallen erste Tropfen
und dann immer mehr.
Leise dringt der feine Regen
in den Boden ein,
stillt den Durst der vielen Pflanzen
und kühlt Haus und Stein.
Blumen heben ihre Köpfchen,
Gras scheint wieder grün.
Dankend seh ich übers Land hin
Regenwolken zieh’n.
© Gisela Schäfer
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Eine Veröffentlichung, die mich sehr freute
12.10.2011 von admin.
In TOP Neuss, einem regionalen Magazin, das viermal jährlich erscheint, waren in Ausgabe 3 dieses Jahres ein kleiner Artikel über mich und ein Herbstgedicht von mir zu lesen.
Gisela Schäfer, in Hagen geboren, lebt und arbeitet heute als freie Autorin in Nievenheim. Am Neusser Lyzeum Marienberg, dem heutigen Gymnasium, baute sie 1955 ihr Abitur. Anschließend studierte sie Pädagogik in Köln und aebeitete danach erfolgreich und leidenschaftlich als Lehrerin an der Grundschule in Delrath.
Ihr erster Mann, Gottwalt Otto, Studienrat am Quirinus-Gymnasium, verunglückte 1970 tödlich bei einem Verkehrsunfall. Dieses tragische Unglück und die alleinige Verantwortung für drei kleine Kinder führte sie einerseits zum Schreiben und andrerseits in eine zweite, glückliche Ehe.
Gisela Schäfer hat zwei Gedichtbände veröffentlicht, fünf Bücher mit Erzählungen und Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien. Sie schrieb u. a. Märchen und zwanzig Taschenhefte für Kinder. mehrfach wurden Texte von ihr ausgezeichnet. Auch in Österreich.
Mit Freude und Energie leitet sie seit zweieinhalb Jahren ein Erzähl-Café in der Stadtbücherei Dormagen. Dort und überall im Kreis hat Frau Schäfer immer wieder erfolgreich Lesungen veranstaltet. Die Freude für ihr Werk und die Kraft, es auch zu Ende zu bringen, holt sie sich aus der Natur, der Familie und aus dem Zusammenleben mit den Menschen, an denen sie immer wieder das Gute, das Schöne und das Liebenswerte entdeckt.
Herbst
Herbstlich Wetter.
Bunt die Blätter,
frühe Dunkelheit.
Nebel wallen,
Früchte fallen.
Winter ist nicht weit.
Kahl die Bäume.
Aus die Träume!
Sommer ist vorbei.
Grau die Tage.
Seelenlage
ist ein stummer Schrei.
Kalt die Lüfte.
Keine Düfte
wärmen mir das Herz.
Leidgedanken
mich umranken,
füllen mich mit Schmerz.
Muss nicht trauern
und versauern,
Trübsinn zieht vorbei.
Licht kommt wieder,
frohe Lieder.
Bald ist wieder Mai.
© Gisela Schäfer
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